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09.04.2017

Žandarmerija zieht Ring um Terroristen enger

Die Žandarmerija hat die aressinsche Ortschaft Iskren sowie die umliegenden beteiligten Dörfer heute in einer konzentrierten Aktion abgeriegelt. Von schweren Geländewagen und Panzerwagen unterstützt errichteten Bundespolizisten Straßensperren, elektrifizierte Zäune und Aussichtsplattformen als unmittelbare Reaktion auf die Entführung von Ajša Ahmetšpahić, Tochter des aressinischen Präsidenten Nuraga Ahmetšpahić. Eine öffentliche Stellungnahme der Präsidialkanzlei erfolgte nicht.

Am Donnerstag wurde ganz Severanien von der Nachricht der Entführung der Tochter des aressinischen Präsidenten erschüttert. Christliche Fundamentalisten verlangen die Ausreise aller Muslimen aus ihrer Ansicht nach ‚orthodoxem Territorium‘ und ein Lösegeld von 3.000.000.000 Talir. Eine offizielle Stellungnahme der Regierung erfolgte nicht, was von verschiedenen Seiten kritisiert wurde. Aus inoffizellen Quellen verlautete lediglich, dass mit Terroristen nicht verhandelt werde.

Nachdem der Präsident bereits im Februar die severanische Bundespolizei Žandarmerija mobilisiert hatte, waren rund um Iskren seit Wochen Hauptstraßen abgesperrt und Kontrollen durchgeführt worden. Zur Vermeidung ziviler Opfer hatte die Žandarmerija sukzessive Lager errichtet und Gerät herangeschafft, aber nicht aktiv eingegriffen und immer einen Sicherheitsabstand zu den Zentren der Terroristen eingehalten. Am Sonntagabend näherten sich die Einheiten der Žandarmerija nun teilweise bis auf wenige hundert Meter den Terrorcamps und riegelten sämtliche Zufahrten ab.

General der Žandarmerija Dragan Božović ließ Gasmasken austeilen und erklärte Bewohnern umliegender Dörfern in einer Wurfsendung, die Operation werde mit größtmöglicher Rücksicht auf die Zivilbevölkerung durchgeführt. Man bittet Bewohner, möglichst in ihren Häusern zu bleiben. Die Versorgung werde von Žandarmerija in Zusammenarbeit mit lokalen Behörden gewährleistet.


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21.03.2017

Severanischer Talir wird neu aufgelegt

Vinaši. Der severanische Talir erhält ein neues Gesicht: Die Bundesregierung hat heute eine neue Serien von Banknoten der severanischen Währung Talir angekündigt und den 5000-Talir-Schein der Öffentlichkeit vorgestellt.

Der 5000-Talir-Schein ist mit einem Umrechnungswert von ca. 800 Astordollar die Banknote mit dem höchsten Nennwert und als solche seltem im Umlauf. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen auch die Banknoten zu 1000, 500, 200, 100 und 50 Talir durch neuere Versionen ersetzt werden.

Mit der nunmehr dritten Serie von Banknoten werden zusätzliche Sicherheitsmerkmale eingeführt, die, wie Minister Handanović ausführte, nicht nur auf dem 5000-Talir-Schein, sondern auch bei kleineren Notenwerten enthalten sein sollen. Beidseitig ist ein goldfarbener, reflektierender Streifen in die Scheine eingearbeitet. Daneben soll ein ebenfalls goldfarbenes Hologramm für Fälschungssicherheit sorgen. Ferner ist in Form eines severanischen Wappens ein Wasserzeichen aufgebracht.

Die neuen severanischen Banknoten zeigen auf der Vorderseite Bauwerke und Sehenswürdigkeiten, während auf der Rückseite bedeutende severanische Dichter und Denker Severaniens dargestellt werden.


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11.02.2017

Aressinischer Präsident angeschossen: Žandarmerija macht mobil

Der severanische Präsident Slobodan Tesla hat auf das Attentat auf den aressinischen Präsidenten Nuraga Ahmetšpahić reagiert und die Mobilmachung der Žandarmerija angekündigt. Außerdem solle die Republik Aressinien unter Bundesexekution gestellt werden.

Nuraga Ahmetšpahić wurde am vergangenen Dienstag während einer Pressekonferenz in der Palata Slobode angeschossen und liegt derzeit im künstlichen Koma. Der Täter wurde kurz nach der Tat von Sicherheitskräften getötet und wird im Umfeld der Extremisten verortet, die seit Wochen die aressinische Ortschaft Iskren sowie einige Nachbarorte besetzt halten.

Tesla verurteilte in seiner Ansprache vor der severanischen Bundesversammlung den erstarkenden Nationalismus und Fundamentalismus und kündigte ein entschlossenes Vorgehen der Žandarmerija in Aressinien an.


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06.10.2016

Tesla für eine zweite Amtszeit

Erwartungsgemäß hat die sozialistische Partei „Jedinstvo“ Amtsinhaber Slobodan Tesla zur Wahl des Präsidenten Severaniens nominiert. Gegenkandidaten werden nicht erwartet: Der vorige Gegenkandidat der konservativen NAPRED Radovan Radenković wird in Vesteran das Amt des Premierministers anstreben während sich die Vorsitzende der Bauernpartei und ehemalige Präsidentin Markiević aus der Politik zurückgezogen hat.

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Die Präsidentschaftswahl findet erstmals gleichzeitig mit der Wahl zur neuen Bundesversammlung statt. Außer der Jedinstvo, welche sich mit den bekannten Gesichtern Handanović, Stanković, Radošević und Trajanov für das Parlament bewirbt, tritt bisher der vesteranische Nationalist Milance Bregović an, dem nach Umfragen gute Chancen auf Einzug in das Parlament eingeräumt werden.

In Severanien ist es nicht ungewöhnlich, dass bei erneuter Kandidatur eines Präsidenten keine Gegenkandidaten aufgestellt werden. Auf eine weitere Kandidatur nach Ablauf der zweiten Amtszeit wird allerdings traditionell ebenso häufig verzichtet.

Teslas erste Amtszeit war innenpolitisch geprägt von den Wirtschaftsreformen unter Federführung von Bundesminister Edin Handanović, welche die bereits in Grundzügen bereits vorhandene Arbeiterselbstverwaltung weiter vertiefte und konkretisierte. Außenpolitisch fällt die Annäherung an die Vereinigten Staaten von Astor ins Gewicht. Diese wird jedoch aus nationalistischen Kreisen aller Republiken kritisiert und dürfte mit für den bundespolitischen Aufschwung radikaler Stimmungsführer wie Bregović verantwortlich sein.


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03.10.2016

Vesteranischer Nationalist Bregović im Aufwind: Enfant terrible der severanischen Politik

Der vesteranische Nationalist Milanče Bregović wettert gegen eine Benachteiligung seiner Landsleute in Aressinien und provoziert mit der Forderung nach Änderung des Grenzverlaufs. Jetzt hat Bregović in Prašovo die Volksbefreiungsbewegung Heiliger Sava (Narodnooslobodilački pokret Sveti Sava) gegründet und will ins Parlament.

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TANSTAR: Dobro veče. Gospodine Bregoviću, Sie treten kurz vor der Wahl in die Öffentlichkeit und erregen mit markigen Worten und der Gründung der Narodnooslobodilački pokret Sveti Sava Aufmerksamkeit. Wer sind Sie und wer sind Ihre Mitstreiter?

Milanče Bregović: Dobro veče. Ich bin Milanče Bregović und stamme ursprünglich aus Iskren. Wir mussten umziehen als ich ein kleiner Junge war aufgrund der vorherrschenden Diskriminierung gegenüber Vesteranen in ihrer Heimat. West- und Südaressinien war Jahrhunderte lang ein Teil von Vesteran. Dann wurde das Gebiet von ethnisch-vesteranischen und pelagonischen Konvertiten, Muslime, okkupiert und Aressinien wurde erschaffen. Wir lebten immer schon in diesem Gebiet und aufgrund der Grenzverschiebung werden wir jetzt diskriminiert! Das geht so nicht! Wir haben lange genug zugesehen! Vesteranen was den Vesteranen gehört!

Meine Mitstreiter sind auch zahlreiche Vesteranen die aus Aressinien wegziehen mussten, aber auch autochthonen Vesteranen die gegen die Ungerechtigkeit kämpfen.

TANSTAR: Gospodine Begoviću, wo meinen Sie, Ungerechtigkeit im Alltag erleben zu können?

Bregović: Es gibt keinen einzigen vesteranischen Bürgermeister, die Chefs der Polizei sind alle Muslime, hohe Ämter werden nur von Muslimen bekleidet, Muslimen wird immer eine höhere Stellung anerkannt egal bei welchen Behörden. Und wir? Denen das Gebiet historisch gehört? Uns schert keiner wir werden unterdrückt.

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TANSTAR: Wäre es nicht eher angebracht, dieses Problem in Aressinien anzugehen? Weshalb kandidieren Sie nun für die Skupstina und was wollen Sie umsetzen?

Bregović: Das Problem wird von der dortigen islamistischen Regierung um Sheich Nuraga und seine Kumpanen doch nicht einmal wahrgenommen! Ich möchte die Vesteranen wieder in ihre Heimat eingliedern.

TANSTAR: Welche Initiativen wollen Sie dafür auf den Weg bringen? Fordern Sie tatsächlich eine Neuziehung der Grenzen?

Bregović: Das wird derzeit noch mit den Anhängern der Bewegung besprochen, aber definitiv Ja! Wir dulden keine neuen Konstrukte in denen die autochthonen Völker leiden müssen!

TANSTAR: Mit einer Stimme in der Savezna skupština werden Sie Ihre Ziele nur begrenzt umsetzen können. Mit wem wollen Sie kooperieren? Die Führung der Jedinstvo hat sich bereits deutlich gegen Ihre Forderungen positioniert.

Bregović: Es ist wichtig dass ich auf Bundesebene von den Vesteranen erhört werde.

Wenn sich uns jemand von den Politikern anschließt um das Ziel umzusetzen: toll, wenn nicht dann reicht es wenn die Vesteranen durch meine Worte Initiative ergreifen.

TANSTAR: Gospodine Bregoviću, wir bedanken uns für das Gespräch.

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18.09.2016

Voerman und Tesla mit Aldenroth Hemisphere Award ausgezeichnet

Aldenroth. Die Albernische Dyce-Foundation der ehemaligen Premierministerin Nessie Dyce hat den severanischen Präsidenten Slobodan Tesla und die astorische Präsidenten Zoey Voerman mit dem Aldenroth Hemisphere Award ausgezeichnet.

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Die Preisträger werden, so die Verlautbarung der Stiftung, für ihre Bemühungen zur Beilegung des schwelenden Astor-Severanien-Konfliktes geehrt, mit denen Sie einen kleinen Schritt für Frieden, Sicherheit und Völkerverständigung in der Welt gegangen sind. Die Preisverleihung ist für den kommenden Montag geplant. Astor und Severanien hatten sich in den letzten Monaten nach Jahren diplomatischer Eiszeit wieder angenähert und bereiten die Ratifizierung eines internationalen Vertrages vor, indem die Grundlagen der zukünftigen Beziehungen beider Staaten festgelegt werden.


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10.09.2016

Ganz Severanien begeht Nationalfeiertag

Gestern beging ganz Severanien den Nationalfeiertag. Zum elften Mal jährte sich die Vereinigung Vesterans, Aressiniens und Pelagoniens. Präsident Telsa war eigens von einem Staatsbesuch in den Vereinigten Staaten angereist, um den Feierlichkeiten beizuwohnen und seiner Rolle als oberster Repräsentant im In- und Ausland sowie als Oberbefehlshaber der Severanischen Volksarmee gerecht zu werden.

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Tesla legte zum diesjährigen Nationalfeiertag besonderen Wert darauf, die Bevölkerung in die Feierlichkeiten miteinzubeziehen und ging auch „auf Tuchfühlung“, selbstverständlich unter strengen Sicherheitsvorkehrungen.

Zahlreiche Straßenfeste nicht nur in der Hauptstadt Vinaši, sondern auch in zahlreichen anderen größere und kleineren Städten, bildeten ein Rahmenprogramm und sorgten dafür, dass der diesjährige Nationalfeiertag ein Fest für die ganze Familie wurde. Zahlreiche Paraden wurden von den Bürgern selbst organisiert und wurden dominiert durch die Farben Blau und Weiß, den Farben Severaniens und Rot, der Farbe des Sozialismus.

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Ebenfalls ein vielbeachteter Redner in Vinaši war Radovan Radenković, der seiner traditionellen Rolle als „Einheizer“ gerecht wurde und die Massen zu patriotischen Sprechchören motivieren konnte. Der Nationalfeiertag solle, so Radenković, „immer wieder Erinnerung, Mahnung und Inspiration für die Einheit der staranischen Völker sein, um weiterhin Großes zu leisten.“

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Abends rundeten zahlreiche Konzerte severanischer Bands den Tag ab. Bis in die frühen Morgenstunden feierten die Severanen bei Musik und reichlich Alkohol. Nur vereinzelt musste die Polizei durchgreifen, ganz überwiegend blieben die Veranstaltungen friedlich.


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14.06.2016

Einladung an Präsident Tesla: Astor setzt Entspannungskurs fort

Vinaši. Die astorische Präsidentin Zoey Voerman hat Präsident Tesla in die Vereinigten Staaten eingeladen. Damit setzt die US-Administration den Kurs der Vorgängerregierung fort. Zuletzt war die scheidende Außenministerin Emma Fitzpatrick nach Severanien gereist.

Vorangegangen war eine Einladung Slobodan Teslas an die Amtsvorgängerin Voermans, Béatrice Laval, die diese jedoch nicht mehr wahrnahm.

Auf Anfrage von TANSTAR* bestätigte die präsidiale Kanzlei (Kancelarija predsednika), dass die Planungen für den Staatsbesuch bereits laufen. Präsident Tesla beabsichtigt demnach, mit einer Delegation der severanischen Wirtschaft anzureisen. Nach dem Ende des astorischen Embargos gegen Severanien hatten in jüngster Vergangenheit bereits mehrere Vertreter severanischer Unternehmen Interesse an Engagement in Astor geäußert, so zum Beispiel Ivo Mladić, Direktor von Vič Automobili.

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25.05.2016

Tauwetter zwischen Astor und Severanien

Nach vielen Jahren diplomatischer Eiszeit zwischen den Vereinigten Staaten von Astor und der Sozialistischen Bundesrepublik Severanien ist jetzt mit Außenministerin Emma Fitzpatrick erstmals wieder ein astorisches Regierungsmitglied zu Gast in der severanischen Hauptstadt Vinasy.

Astor-Severanien

Vor fast vier Jahren setzte die astorische Regierung ein Wirtschafts- und Reiseembargo gegen Severanien in Kraft, am 15. Mai war es überraschend aufgehoben worden, da es keinen konkreten Zweck mehr erfülle, so die Sprecherin des Weißen Hauses. In konservativen Kreisen wurde insbesondere die Informationspolitik der Präsidentin diesen Schritt betreffend kritisiert.

Dem Besuch vorangegangen war eine Einladung des severanischen Präsidenten Slobodan Tesla an Präsidentin Laval in einem Brief. Allerdings wurde das Embargo laut der öffentlichen Kabinettsprotokolle bereits zuvor in Frage gestellt.

In Severanien wurde die Entwicklung größtenteils positiv aufgenommen. Der aressinische Präsident Dr. Nuraga Ahmetšpahić wies allerdings darauf hin, dass man den Import gentechnische veränderter Nahrungsmittel – wörtlich „chemischen Müll, getarnt als Lebensmittel“ – verhindern müsse. Ahmetšpahić nutzte die neuen Reiseerleichterungen und reiste gemeinsam mit dem kaysteranischen Präsidenten Đorđe Radošević in der aressinischen Präsidentenmaschine in die Vereinigten Staaten.

Es ist unklar, welchen Weg die weiteren Beziehungen beider Staaten nehmen werden, zumal die Karten auf astorischer Seite mit den anstehenden Wahlen neu gemischt werden dürften, während in Severanien erst frühestens im August neu gewählt wird.


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23.05.2016

Vič startet Modelloffensive

Der vesteranische Fahrzeughersteller Vič hat mit der Vorstellung zweier neuer Modelle eine Modelloffensive gestartet. Vorgestellt wurden der Vič Celano, eine viertürige Schräghecklimousine, und der Vič Assentia, eine bis zu achtsitzige Großraumlimousine. Für den Vič Assentia ist bereits ein Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb verfügbar.

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Auf Nachfrage bestätigte Direktor Vito Mladić, dass Vič insbesondere nach Aufhebung des Embargos der Vereinigten Staaten von Astor plant, den Export massiv auszuweiten. Die Fahrzeuge, so Mladić, seien international nicht nur konkurrenzfähig, sondern spielten in der ersten Liga der bezahlbaren Premiumfahrzeuge.

Mladić kündigte außerdem ein Cabriolet an. Ob es sich um eine offene Version des Celano oder um ein eigenständiges Modell handelt, wurde ebensowenig bekanntgegeben wie die Entscheidung, ein Stoff oder ein Blechverdeck zu verwenden.


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16.05.2016

Severanien verwirklicht Wirtschaftsdemokratie

Nach der Verabschiedung im Bundesrat, der Legislative der Sozialistischen Bundesrepublik Severanien, verkündete Präsident Slobodan Tesla am gestrigen Abend das “Gesetz über die vereinigte Arbeit.”

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An die Stelle der bisherigen Wirtschaftsordnung tritt damit die “Selbstverwaltung der Wirtschaft durch die Produzenten” mit Produktionsmittel im gesellschaftliche Eigentum.

Wirtschafts- und Finanzminister Edin Handanović

Wirtschafts- und Finanzminister Edin Handanović

Basisstruktur ist hierbei die “Grundorganisation der vereinigten Arbeit.” Der Arbeiterrat, vom Arbeitskollektiv gewählt, erlässt alle wichtigen Richtlinien für die Unternehmenstätigkeit und bestimmt die Geschäftspolitik. Der Arbeiterrat wählt den Verwaltungsausschuss, welcher die laufende Geschäftstätigkeit plant und beschließt. Mehrere Grundorganisationen der frei vereinten Arbeit können sich zu “Zusammengesetzten Organisationen der vereinigten Arbeit” vereinigen.

Die Bauern können ihre Arbeit und die Arbeitsmittel in Bäuerliche Arbeitsgenossenschaften einbringen oder diese mit Organisationen der vereinigten Arbeit vereinigen. Weiterhin verbürgt ist die selbständige persönliche Arbeit mit Mitteln im Eigentum von Bürgern.

Wirtschaftsminister Edin Handanović (Jedinstvo) sagte hierzu: “Wir möchten in Severanien das Ziel einer gerechten und demokratischen Gesellschaft verwirklichen und das kapitalistische Gewinn- und Machtstreben überwinden. Unsere Forderung lautet: Das Land den Bauern, die Fabriken den Arbeitern.”


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05.05.2016

Regierung bringt Steuerreform auf den Weg

Die severanische Bundesregierung hat ein umfangreiches, tiefgreifendes Reformpaket, bestehend aus Steuer- und Wirtschaftsreform, in den Bundesrat eingebracht.

Das severanische Steuerrecht wird vollständig neu gefasst und sieht nun für Beteiligungseinkünfte über 5 Mio. Talir (Ŧ) einen Spitzensteuersatz von bis zu 75 Prozent vor, während der Steuersatz für Einkünfte aus eigener Arbeit, begrenzt auf 750’000 Ŧ, bei pauschal 25 Prozent liegt.

Für Importe nach Severanien wird zukünftig eine Einfuhrumsatzsteuer von 20 Prozent fällig. Eine inländische Umsatzsteuer soll aber, so Präsident Tesla, nicht eingeführt werden.

Die Steuerreform war teilweise bereits vor zwei Jahren vom damaligen Wirtschafts- und Finanzminister Boris Stanković (Jedinstvo) in den Bundesrat eingebracht worden, jedoch in der Abstimmung gescheitert. Auf Grund der gegenwärtigen Dreiviertelmehrheit der Jedinstvo im Bundesrat wird jedoch mit einem Erfolg der Anträge der Regierung gerechnet.


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27.04.2016

Wahlen in den Republiken: Sozialisten weiter stark, Bauernpartei zurück im Bundesrat, Niederlage für NAPRED

Bei Wahlen in den severanischen Teilrepubliken Aressinien, Kaysteran, Pelagonien und Vesteran kann die sozialistische Jedinstvo ihre Drei-Viertel-Mehrheit verteidigen. Die NAPRED verliert ihren Sitz im Bundesrat (Savezno veće); stattdessen zieht die NSS wieder ein.

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In Vesteran trat Premijer Boris Stanković (Jedinstvo) nicht erneut an. Zu seiner Nachfolgerin wurde Herta Markiević von der Nationalen Bauernpartei (NSS) mit 67 Prozent der Stimmen gewählt. Auch in Kaysteran trat Amtsinhaber Davorin Rebić (NAPRED) nicht erneut an und macht jetzt Platz für Đorđe Radošević (Jedinstvo), der mit allen abgegeben Stimmen gewählt wurde.

In Aressinien und Pelagonien wurden jeweils die Präsidenten der Republiken wiedergewählt. Dr. Nuraga Ahmetšpahić (80 Prozent) und Dimitar Ilievski (67 Prozent) sind beide Mitglied der Jedinstvo und werden ihre Republiken weiterhin im Bundesrat vertreten.


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17.04.2016

Präsidentschaftswahl: Tesla siegt mit Vorsprung

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Bei der Wahl zum Präsidenten Severaniens siegt Slobodan Tesla von der sozialistischen Jedinstvo deutlich mit 62,5 Prozent der Stimmen vor seinem Herausforderer Radovan Radenkovic von der nationalistischen NAPRED, der 37,5 Prozent der Stimmen enthielt. Zuvor war von einem Kopf-an-Kopf-Rennen beider Kontrahenten ausgegangen worden. Die Wahlbeteiligung lag bei 44 Prozent.

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16.04.2016

Amtseinführung des Präsidenten wird vorbereitet

Einen Tag vor regulärem Ende der Präsidentschaftswahlen laufen die Vorbereitungen für die Amtseinführung des Präsidenten Severaniens. Auf dem Stankovićev Trg in der Hauptstadt Vinaši werden Absperrungen aufgestellt. Auf einer großen Bühne an der Westseite des Platzes wird der neue Präsident Severaniens vereidigt und wird seine erste Rede als Amtsinhaber halten.

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Die Sicherheitsvorkehrungen sind hoch: Die kommissarische Regierung unter kollektiver Leitung durch den Bundesrat schätzt die Bedrohungen durch terroristische Aktivitäten zwar nicht als gefährlich ein, trotzdem hat sich die Lage seit dem Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung in der Demokratischen Union angespannt.

Die Amtseinführung ist zwar für den 18.04.2016 geplant, jedoch besteht die Möglichkeit, dass im ersten Wahlgang keiner der Kandidaten eine Mehrheit erhält. Für diesen Fall wäre ein zweiter Wahlgang durchzuführen. Ergäbe sich auch dann keine Mehrheit für einen Kandidaten, wählt der Bundesrat den neuen Präsidenten Severaniens.


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04.04.2016

Radenković fordert Aufstockung des Militärs

Banja: Radovan Radenković, Präsidentschaftskandidat der nationalistischen NAPRED, fordert angesichts der Zustände in der sogenannten „Demokratischen Union“ eine Erhöhung des Etats für die Severanische Volksarmee.

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„Die prekäre humanitäre Lage an unserer Grenze zur Demokratischen Union, wo auch unser Militär bald an seine Grenzen stößt Hilfe zu leisten, zeigt uns, dass es unabdingbar für den Bestand der Bundesrepublik ist, die Ausgaben für das Militär deutlich aufzustocken“ so Radenković wörtlich gegenüber TANSTAR.

Radenković wies auch auf die wachsende Bedrohung durch den internationalen Terrorismus hin: „Dass man in dieser Welt nicht sicher sein kann, zeigt die Invasion der Terrorgruppe Schwarzer Hahn auf Geelong, Stralien, wo die stralische Regierung ohne ausländische Hilfe der Situation nicht mehr Herr wurde.“

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02.04.2016

Kampf der Pensionäre

Vinasy: Im Vorfeld der für den 12. bis 17. April angekündigten Präsidentschaftswahlen in Severanien zeichnet sich ein Zweikampf der ehemaligen Präsidenten Radovan Radenković von der nationalistischen NAPRED und Slobodan Tesla von der sozialistischen JEDINSTVO ab.

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Tesla war bereits von Mai 2008 bis Januar 2009 Bundespräsident Severaniens, Radenković bekleidete dieses Amt von November 2009 bis März 2010. Während Radenković bereits offiziell von der NAPRED – Narodni Preporod („Nationale Wiedergeburt“) nominiert wurde, steht die Nominierung Teslas durch die Jedinstvo – Demokratski Socijalisti Beobachtern zufolge unmittelbar bevor.

Zu konkreten Inhalten und Zielen haben beiden Kandidaten noch keine Details verlauten lassen. Ferner ist die Bewerbungsfrist für Kandidaturen noch nicht ausgelaufen. Es wird jedoch damit gerechnet, dass die letzte Bundespräsidentin Severaniens, Herta Markiević von der NSS – Narodna Seljačka Stranka („Nationale Bauernpartei“), auf eine Kandidatur verzichtet und ein Amt auf Republiksebene in Vesteran anstrebt.

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26.03.2016

Streitkräfte reagieren auf Flüchtlingskrise

Nach dem in der so genannten „Demokratischen Union“ Unionskanzlerin Bont rechtswidrig auch die Vollmachten des Unionspräsidenten auf sich übertrug und sich die Kompetenten der Judikative anmaßte, erklärten die Unionsstreitkräfte diese für abgesetzt und riefen eine „kommissarische Regierung“ aus.

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In Folge der Unruhen ergriffen Zehntausende Bewohner der Union die Flucht und harren nun nahe der geschlossenen Grenze zu Severanien aus. Angesichts der Flüchtlingskrise verschärft die Volksarmee ihre Schutzmaßnahmen. „Uns liegen Erkenntnisse vor, dass das Regime in Manuri den Flüchtlingsstrom durchaus nutzt, um Attentäter nach Severanien einzuschleusen.“, so General Stojadinović. „Eine ungeschützte Grenze ist das beste Einfallstor für Terroristen.“

Die Streitkräften übernehmen zudem humanitäre Verantwortung und haben in Zusammenarbeit mit lokalen Behörden und Hilfsorganisationen bislang rund 36.000 Aufnahmeplätze für Flüchtlinge zur Verfügung gestellt und die Ankommenden mit Medikamenten, Lebensmitteln, Trinkwasser, Hygieneartikeln, Matratzen und Decken versorgt.

Der ehemalige Präsident Severaniens, Slobodan Tesla, warnt im Gespräch mit TANSTAR vor einer humanitären Katastrophe. Die Behörden der „Demokratischen Union“, so Tesla, ließen die eigenen Staatsbürger verrecken. „Für uns als Sozialisten ist es selbstverständlich zu helfen. Wir müssen aber auch unsere eigene Sicherheit schützen. Immer wieder haben die Ratelonier Spione entsandt, um vor allem in Kaysteran einen gewaltsamen Umsturz herbeizuführen, weshalb Severanien mehrfach die Grenzen schließen musste“, so Tesla wörtlich. Er habe in dieser Angelegenheit aber vollstes Vertrauen in die Fähigkeiten der Severanischen Volksarmee.

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21.11.2015

JEDINSTVO begeht Parteikongress

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In der kaysteranischen Hauptstadt Duranje hat der große Parteikongress der sozialistischen JEDINSTVO begonnen. Erwartet wird die Nominierung eines Präsidentschaftskandidaten für die kommende Wahl. Die Nominierung des Generalsekretärs Bojan Bašović gilt als sicher. Zuvor wurde der Parteitag vom kaysteranischen Vorsitzenden Ivo Lukić mit kämpferischen Worten angekündigt. Bašović war bereits im November 2014 zur Präsidentschaftswahl angetreten, musste sich jedoch Herta Markiević von der Bauernpartei geschlagen geben.


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06.11.2015

Wahlen in den Republiken angelaufen

In den vier severanischen Teilrepubliken Aressinien, Kaysteran, Vesteran und Pelagonien sind die Wahlen zu den Staatsoberhäupern der Republiken angelaufen. Hierbei zeichnet sich ein „Come Back“ der sozialistischen Partei Jedinstvo – lange Zeit unangefochten an der Spitze der severanischen Politik – ab.

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So kandidieren in Aressinien und Vesteran mit Nuraga Ahmetšpahić und Boris Stanković in zwei Republiken allein Jedinstvo-Vertreter zum Amt des Präsidenten (Predsjednik) bzw. des Premierministers (Premijer). In Pelagonien wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen des Jedinstvo-Mitglieds Dimitar Ilievski gegen General Sloba Drašković erwartet. Allein in Kaysteran kandidiert neben Davorin Rebić der konservativen NAPRED kein Jedinstvo-Vertreter.

Die Bewerbungsphase der Wahlen in Kaysteran hatte zuvor kurz für Aufruhr gesorgt, als der bekannte Kabarettist Slavon Susly seine Kandidatur verkündete. Die Kandidatur wurde allerdings vom Wahlamt aus formalen Gründen zurückgewiesen. Die Möglichkeit der Heilung der formalen Mängel nahm Susly nicht wahr.

Die Wahlen zu den Präsidentschaftsämtern der Republiken werden von Meinungsforschern als Test für die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen gesehen. Demnach würde sich eine Rückkehr der Jedinstvo an die Macht nach fast genau zwei Jahren ankündigen.


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